Hypermodern flexibility. See if your counterattacking style delivers.
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Here's what a personalized Modern Defense analysis looks like
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Your counterattack against White's center
Your handling of large space disadvantages
Your response to the 150 Attack
Your piece coordination from the fianchetto
Your ability to avoid passive play
Play through the main line move by move
Weiß besetzt das Zentrum klassisch, beansprucht sofortigen Raum und öffnet Linien für die Figurenentwicklung. Ein natürlicher Schritt, der eine massive zentrale Bauernpräsenz anstrebt, welche Schwarz mit hypermodernen Mitteln bekämpfen wird.
Critical concepts every Modern Defense player should understand
With 1...g6 and ...Bg7, Black concedes the center to White and plans to undermine it later. The fianchettoed bishop on g7 becomes a powerful long-range weapon, pressuring d4 and the entire dark-square complex from a safe distance.
Unlike the Pirc (which commits to ...Nf6 early), the Modern Defense delays the knight development. This gives Black extra flexibility — the knight can go to e7 instead of f6, and Black avoids specific anti-Pirc systems. The trade-off is that White gets more freedom to build a large center.
Once White over-extends in the center, Black strikes back with ...c5 or ...e5 to challenge the pawn chain. The timing must be precise — hit too early and White refutes it; wait too long and White's space advantage becomes crushing. This counter-punch is the heart of the Modern.
Explore the most important branches and transpositions in the Modern Defense.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 d6 4.f4 Nf6 5.Nf3 O-O 6.Bd3
Die absolut blutigste Bewährungsprobe. Mit dem f4-Stoß zementiert Weiß einen beängstigenden Raumvorteil. Schwarz operiert an der Klippe (6...Na6 oder 6...Nc6), um kurz darauf mit voller Härte das Zentrum (mit ...e5 oder ...c5) aufzubrechen. Es entbrennt ein Rennen: Kann Weiß sein Zentrum halten und am Königsflügel mattsetzen, oder zerschneidet der schwarze Gegendruck das weiße Konstrukt in der Luft?
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.f4
Weiß ignoriert jede Figurenentwicklung und schmeißt drei Bauern blind nach vorne. Optisch eine Wand, faktisch oft ein Kartenhaus. Nach 3...d6 4.Nf3 Nf6 zieht Schwarz ...c5, und beackert genau dieses überdehnte Zentrum. Agiert Schwarz präzise, wird aus dem weißen Raumvorteil eine wackelige Hypothek. Ein zweischneidiges Schwert, das für Schwarz oft in dominanten Stellungen münden kann.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 d6 4.Be3 Nf6 5.Qd2
Weiß hat keine Lust auf wildes Bauernrücken und baut sich stoisch und solide auf. Die Anlage (Be3/Qd2) schielt auf die Vernichtung des g7-Läufers per Bh6 und ermöglicht die lange Rochade (O-O-O). Schwarz muss hier agil kontern (...c5, ...Nbd7, ...a6-b5), um nicht langsam, aber sicher zerdrückt zu werden. Ein schweres, strategisches Ringen.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 d6 4.Be3 a6 5.Qd2 Nd7
Eine smarte, trickreiche Antwort von Schwarz. Man weigert sich beständig, den Springer nach f6 abzustellen (...wo ihn ein e5-Vorstoß nur ärgern würde) und operiert völlig asymmetrisch am Damenflügel (...b5). Diese Spielart flieht bewusst vor den krassen Konflikten des Österreichischen Angriffs und lädt Weiß in einen langsameren Sumpf ein.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 c6 4.f4 d5
Ein irrer Zwitter aus Caro-Kann und Moderner Verteidigung. Anstatt sich wegzuducken, ramponieren die Noirs (...c6/...d5) das Zentrum auf der Stelle. Auf 5.e5 taucht oft das gespenstische 5...h5!? auf, gefolgt von der verrücktesten Springermanevrierung (...Nh6-f5). Der Gegner hat meist keinen Blassen Schimmer und tappt hilflos in unbekannte Fallen.
1.d4 g6 2.c4 Bg7 3.Nc3 d6
Die Waffe funktioniert hervorragend gegen d4! Schwarz nudelt sein Setup ab (Fianchetto, Flexibilität) und lacht heimlich über eifrige Caro-Kann/French-Lerner. Spielt Weiß dann doch e4, sind wir im bekannten Fahrwasser. Verzichtet Weiß auf e4, entsteht eine Art verdrehtes Königsindisch oder solide, unkonventionelle Reti-Strukturen.
Original research from 9,664 real amateur games — data you won't find anywhere else.
📊White's edge is +2.9% — a slight advantage for White.
| Rating | Games | White's Edge |
|---|---|---|
| 800-1000 | 1,257 | -7.5%44 /0 /52 |
| 1000-1200 | 1,637 | +0.6%49 /0 /49 |
| 1200-1400 | 2,058 | +2.9%50 /0 /47 |
| 1400-1600 | 2,236 | +1.6%50 /0 /48 |
| 1600-1800 | 2,476 | +1.6%49 /0 /47 |
Based on 9,664 games · Updated March 2026
Die Moderne Verteidigung ist ein Chamäleon auf dem Schachbrett. Indem man zentrale Verpflichtungen hinauszögert, passt man sich nahtlos an den Gegner an. Attackiert Weiß wie eine wilde Horde, so greift man messerscharf an (Österreichischer Angriff). Spielt er ruhig, laviert man in seelischer Ruhe mit ...Nbd7, ...e5 oder ...c5. Ein Paradies für Spieler, die Verständnis über Sturmerinnerung stellen.
Nirgends lernen Sie das Prinzip der Fernkontrolle besser als hier. Man bezirzt den Gegner förmlich, sich im Zentrum hoffnungslos zu überdehnen, um ihm dann kaltblütig die Bauernbasis wegzusägen. Diese Lektionen (geduldiges Lavieren, exaktes Timing von Bauernhebeln) katalysieren Ihr gesamtes positionelles Schachverständnis auf eine höhere Stufe.
Rund 90 % der e4-Spieler wälzen nachts Bücher über Sizilianisch, Französisch und Caro-Kann. Durch 1...g6 nehmen Sie sie ab Zug 1 aus der Komfortzone. Der Gegner muss plötzlich am Brett kreativ denken, statt Automatismen abzuarbeiten, was Ihnen, besonders als vermeintlicher Underdog, enorme praktische Überlegenheit einbringt.
Das Stellungsgewebe ist herrlich komplex. Weiß sonnt sich oft im massiven Raumvorteil, während Schwarz bedrohlich das Läuferpaar und potenziell vernichtendes Gegenspiel hortet. Eine Ungenauigkeit und die Stellung kippt fulminant um. Wer trockene Remislawinen verachtet, stürzt sich in diese Verteidigung.
Watch out for these dangerous tactical pitfalls
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 d6 4.f4 Nf6 5.e5 dxe5 6.fxe5 Nd5 7.Nf3 Bg4?? 8.Nxd5
Man denkt, man pinnt eiskalt den Gaul (7...Bg4??). Fehler! Weiß pfeffert 8.Nxd5 in die Mitte. Nimmt Schwarz nun den wertvollen f3-Springer, schlägt die weiße Dame grinsend zurück auf f3, und bedroht den schwarzen g4-Läufer nebst dem Gewinn der d5-Figur. Dieser Gier-Trick kostet stumpf eine Figur für gar nichts.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.f4 d6 4.Nf3 Nf6 5.Bd3 O-O 6.O-O Bg4?? 7.e5
Ebenfalls katastrophal! Schwarz rochiert und fesselt blindlings (Bg4??). Nach dem sofortigen, rücksichtslosen Flächenbrand (7.e5 dxe5 8.fxe5 Nd5), bricht mit (9.e6!) die Hölle los. Weiß schneidet Schwarz komplett in der Mitte durch, zereisst f7 und entfesselt durchhängende Mattnetzwerke. Wer hier unachtsam Figuren ins Feld ballert, vergeht in Schande.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 d6 4.Be3 Nf6 5.Qd2 O-O 6.O-O-O c5?? 7.d5
Schwarz hat in Büchern gelesen: 'Man muss c5 spielen' und wirft (6...c5??) aufs Brett. Weiß lacht hämisch (7.d5) und knallt das Zentrum erbarmungslos ab. Von nun an sind die Noirs klaustrophobisch in einer eisernen Zelle eingepfercht, während Weiß in aller Seelenruhe seinen mörderischen Königsangriff (...Bh6, h4) hochzieht.
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.Nc3 d6 4.Bc4 Nf6 5.Qf3 e6?? 6.Qxf7#
Eine blamable Komödie für Anfänger. Man stützt naiv (e6) ab, weil f7 ja durch den g7-Läufer ohnehin 'sooooo sicher' aussieht. Weiß fegt die Dame stumpf auf f7 rein zum Matt. Auch in hochtechnischen Eröffnungen dürfen die grundlegendsten Geomatrie-Todsünden nicht ausgeblendet werden!
Das Basis-Korsett zuerst: ...g6, ...Bg7, ...d6, ...Nf6, ...O-O. Spulen Sie diese Automatik ab, bevor Sie auch nur über Helden-Attacken nachdenken.
Timing ist eine Kunstform: Der ...c5 Hebel ist nicht einfach ein Zug, er ist meist eine endgültige Kapitulationserklärung für oder gegen das weiße Zentrum. Warten Sie!
Erinnern Sie sich: Ein wuchtiger österreichischer Angriff (f4) schüchtert ein, ist im Umkehrschluss aber immer extrem luftig und konterbar.
Hassen Sie die Königsindische Variante? Die Moderne erlaubt das pfiffige Setup mit (...c6 + ...d5), Sie können dem e5-Gemetzel völlig aus dem Weg gehen.
Scheuen Sie nie den Leichtfigurentausch, wenn man Sie in der eigenen Stellung stranguliert. Jede Figur weniger verschafft Ihrem verbliebenen Bestand enorme Atemluft.
The fianchettoed Bg7 is your best Figur - avoid trading it unless you get significant Kompensation
Be flexibel with Springer Entwicklung: ...Nbd7 or ...Na6 depending on White's setup
Against aggressiv setups, castle early to keep your König safe before launching Gegenspiel
Learn the 150 Angriff (...a6, ...b5 setup) as an alternative when White plays aggressively
Practice transitioning from the Eröffnung to Mittelspiel - understanding typisch plans matters more than memorizing moves
We automatically check if you fall for these specific traps.
The Modern Defense (1.e4 g6) is a hypermodern defense allowing White a large center, then counterattacking it. More flexible but less direct than the Pirc.
We analyze your counterattacking effectiveness, handling of cramped positions, and timing of central challenges. We identify where flexibility becomes passivity.
Common questions about Modern Defense analysis
Ein historischer Meilenstein der Modernen Verteidigung. Gurgenidze zersägte den kommenden Weltmeister Spassky bis auf die Knochen. Dieses posierende Meisterstück bewies vor aller Augen, dass der passive, abwartende schwarze Lavierstil das furchterregende weiße Zentrum nicht nur überleben, sondern systematisch aushebeln kann.
Als selbst der absolutistische Positionsgott Karpov unter dem feingliedrigen Konterspiel von Van Wely am Brett verglühte, verstummten die Zweifler endgültig. Diese Partie zeigte eindrucksvoll, dass selbst das allerhöchste Level der weißen Genauigkeit gegen das Chaos der asymmetrischen Modernen wanken kann.
Die blanke Brutalität des Moderenen Spielsystems in Reinkultur. Grischuk ließ das weiße Zentrum prunkvoll wachsen, um es nach ...c5 mit unfassbar scharfer Taktik aus den Angeln zu heben. Ein herrliches Beispiel, wie aus positionellem Lavieren ein tödlicher, blutiger Taktikschlag erwachsen kann.
Die ewige Lehrstunde. Auch wenn Robatsch (der Übervater der Eröffnung) hier unter Fischers Genie litt, zeigte diese Partie der Weltöffentlichkeit die extrem scharfen Kanten der Verteidigung. Aus den Ruinen dieser Schlappe entsprang eine komplett neue Evaluierung des schwarzen Aufbaus.
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